Mein Stamm-KJ


Edi…er hat mich angefixt…er ist Schuld das ich singe!
Naja, nicht ganz. Eigentlich war es ja Mirjam, die mich das erste Mal mitgeschleppt hat…zu Edi! Von da an war ich süchtig, auch wenn es einen Auftritt in Florida (da kannte mich keiner) gebraucht hat um mich auf die Bühne zu trauen. Und jetzt, bald 9 Jahre später, bin ich ein bekennender Karaoke-Junkie. Nichts macht mich glücklicher als auf der Bühne zu stehen und ein Liedchen zu trällern 🙂
Und das werde ich auch weiter machen bis mich die Stimme verlässt!

Euer Fox

Karaoke für private Veranstaltungen

Was macht man wenn es zu wenig Karaoke-Veranstaltungen in der Umgebung gibt? Wenn man selbst eine Party feiert und da gerne singen würde? Oder wenn einen die Leute fragen ob man sich mal zum singen treffen könnte? Man bucht sich für das nächste Fest einen KJ (Karaoke-Jockey) und lässt es krachen. Doch das ist teuer. Der KJ kostet Geld und die GEMA-Anmeldung kostet Geld. Und das alles für eine kleine, private Feier die keine Kohle einbringt.

Ich dachte mir ich mach das anders. Die Ausrüstung hatte ich schnell zusammen. Ein kleines Mischpult mit Effektgerät, ein Schnurloses Mikrofon, aktive Soundanlage und ein leistungsstarker Laptop ist alles was man braucht. Dazu noch eine Menge Karaoke Songs aus dem Netz und fertig ist die private Karaoke Party.

Wenn man mich zu einem Fest einlädt bring ich gerne die Sachen mit und alle können Spaß haben 🙂

 

Euer Fox

Ein Hoch dem Schnorchel

Nein, ich bin nicht unter die Taucher gegangen. Ich habe nur seit dem 8.12.2014 ein Atemgerät für die Nacht. Hat mir nach meinem Besuch im Schlaflabor mein Arzt verschrieben damit ich nachts besser schlafen kann. Das Ding besteht aus einer Atemmaske, einem Schlauch und einer Luftpumpe…oder so ähnlich. Die erzeugt durch den Schlauch einen Überdruck in meinen Atemwegen damit mein Zungengrund nicht zurückfallen kann und ich besser Luft bekomme. Mit der Maske sehe ich aus wie ein Jetpilot. ‚Und so kann man schlafen?‘ fragte ich mich. Ja, kann man. Und wie gut! Klar musste ich mich an den Druck gewöhnen aber dann ist es super. Ich bin schon nach einem Monat tagsüber nicht mehr so müde, schlafe nicht mehr in Sitzungen und beim Autofahren ein und fühle mich insgesamt viel besser. Ausserdem schläft meine Lebensgefährtin viel besser, weil sie nicht mehr meinem ohrenbetäubendem Schnarchen ausgesetzt ist. Das wird von diesem Gerät auch verhindert. Alles in allem endlich mal was positives.
Ein dreifaches ‚Hoch‘ auf den Schnorchel 🙂

Kein Schlaf im Schlaflabor!

Was wäre das Leben ohne Hindernisse die es einem in den Weg legt? Langweilig!

Mein neustes Hindernis (obwohl es schon länger besteht) ist eine ‚Obstruktive Schlafapnoe‘.
Das ist wenn einem beim Schlafen die Atemwege zufallen und man dadurch Atemaussetzer hat. Das Gehirn merkt dann recht schnell dass es an Sauerstoff mangelt und weckt den Körper…jedenfalls soweit das man bewusst Luft holt. Dadurch wird man allerdings aus der Tiefschlafphase gerissen.
Das ganze wäre ja nicht so tragisch wenn es 1-2 mal pro Nacht auftritt. Aber bei 83 Aussetzern in der Stunde bekommt der Körper keinen echten Schlaf und kann sich nicht erholen. Die Folgen sind nicht angenehm. Dauernde Müdigkeit, Sekundenschlaf beim Autofahren und in anderen Situationen, Konzentrationsstörungen und vieles mehr.
Das ist die Ausgangssituation wegen der mich meine Ärztin ins Schlaflabor geschickt hat.

Es ist Sonntagabend, 21:30 Uhr und ich stehe mit gemischten Gefühlen vor dem Eingang des Schlaflabors. Was kommt da auf mich zu?
Als erstes bekomme ich ein Bett zugewiesen. Der Raum beinhaltet ein Bett, einen Nachttisch, ein Waschbecken und gefühlte 1000 Kabel. ‚Machen sie sich schon mal fertig für die Nacht.‘ meint die Schwester zu mir. Gesagt, getan…kurz darauf sitze ich frisch gewaschen und mit geputzten Zähnen im Schlafanzug auf der Bettkante. Dann kommt die Verkabelung. Ich werde mit Elektroden behängt bis ich wie ein moderner Weihnachtsbaum aussehe. Passt ja zur Jahreszeit 🙂20141130_224941
‚Und so soll man schlafen können?‘ frage ich mich. Ich habe bei jeder Bewegung Angst das ich mich mit den Kabeln stranguliere. Merkwürdige Bilder von elektrischen Stühlen gehen mir durch den Kopf. Nicht dran denken, du bist ja zum Schlafen hier. Also Augen zu und auf den Schlaf gewartet…und gewartet…müde bin ich ja…und warte weiter.
Irgendwann schlafe ich wirklich ein. und kaum ist das passiert werde ich auch schon wieder geweckt. Es ist 05:15 Uhr und die Kabel kommen weg. Danach noch mühsam die Kontaktpaste (erinnert mich an Fensterkitt) aus den Haaren und dem Bart gewaschen. Und dann ab ins Geschäft. Hoffentlich schlaf ich da nicht ein!